Wir kämpfen weiterhin für den Erhalt des Schulzentrums

Wir haben beschlossen die Klage gegen die Ablehnung des Bürgerbegehrens weiter zu führen und sich auf diese zu konzentrieren. Dazu werden die anderen Klagen gegen die Stadt Wunstorf, bzw. gegen deren Beschlüsse, fallen gelassen.

„Bisher haben die Gerichte nur über Formalien entschieden, es ging bei den Verhandlungen noch nicht um Inhalte. Wir sind weiterhin davon überzeugt, dass eine Mehrheit der Wunstorfer Bürgerinnen und Bürger für den Erhalt des Schulzentrums Steinhude sind – wie auch die fast 6.000 Stimmen für das Bürgerbegehren gezeigt haben. Daher wollen wir hier unbedingt weiterkämpfen und über den eingeschlagenen Klageweg die Durchführung des Bürgerentscheides erwirken.“ sagt der Pressesprecher der Initiative, Thorben Rump.

„Mit den Klagen gegen die Ratsbeschlüsse vom Anfang des Jahres hatten wir verhindern wollen, dass die Stadt Wunstorf noch vor Durchführung des Bürgerbegehrens vollendete Tatsachen bzgl. der Schulschließungen schafft. Das ist uns leider nicht gelungen,“ erklärt Rump. „Daher macht es keinen Sinn, uns hier weiter auf kostspielige Verfahren einzulassen“. Auch der Weg über eine „einstweilige Verfügung“ im schnellen Verfahren die Schließung der Graf-Wilhelm-Schule zu verhindern werde nicht weiter verfolgt. Finanziell hat die Stadt hier einfach den deutlich längeren Atem, was man zum Beispiel an der Menge der engagierten Anwälte sieht“, so Rump weiter.

Für den weiteren Weg ist die Bürgerinitiative aber weiterhin auf Spenden angewiesen.

„Alle Mitglieder der Initiative haben in den letzten Wochen und Monaten viel Zeit, Geld und Herzblut in die Aktionen zum Erhalt des Schulzentrums Steinhude gesteckt. Wir sind alle gemeinsam Betroffene und kämpfen aus Überzeugung für die Schülerinnen und Schüler, deren Lehrer und Eltern. Aber ohne weitere Unterstützung können wir den eingeschlagenen Weg nicht aufrecht erhalten“, sagt Rump.

„Unabhängig vom Ausgang des Verfahrens kommen noch Kosten für die Anwälte auf uns zu – und für den Fall, dass wir nicht gewinnen, auch die Kosten des Verfahrens und die der gegnerischen Anwälte. Dieses Risiko können die 13 beteiligten Familien nicht alleine tragen.“

Mindestens 5.000€ an Spenden werden für den Fortgang des Verfahrens benötigt. Jeder Euro zählt und wird einzig und alleine in die Kosten für die Verfahren gesteckt. Gespendet werden kann über die Webseite www.prosteinhuderschulen.de per Paypal oder ganz klassisch per Überweisung auf das Konto der Bürgerinitiative:

Volksbank Nienburg
IBAN: DE83256900091010142000
BIC: GENODEF1NIN
Kontoinhaber: Thorben Rump

Oder gleich hier online spenden.

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